Thessaloniki
Thessaloniki (kurz: Saloniki) ist nach Athen die
zweitgrößte Stadt Griechenlands.
Im gesamten Großraum leben rund 1 Mio. Menschen. Genau genommen gibt es
in Griechenland außer Athen und Thessaloniki keine weiteren nennenswert
großen Städte. Somit kann man zu Recht sagen kann, Thessaloniki ist das
wirtschaftliche Zentrum in Nordgriechenland, Athen das in
Zentralgriechenland. Besonders bedeutsam für Thessaloniki ist die
strategisch günstige Lage, die
bereits in der Antike eine große Rolle spielte. Heute ist Thessaloniki
ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Luftfahrt, den Straßen- und
den Schienenverkehr. Aus touristischer Sicht ist Thessaloniki sowohl für
die Durchreise auf eine der nördlichen Ägäisinseln, als auch auf die
beliebte Halbinsel Chalkidiki von Bedeutung. Natürlich hat die Stadt
aufgrund ihrer jahrtausende alten Geschichte auch selber einiges an
Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Weiße Turm, der aus der venezianischen
oder der frühen osmanischen Zeit stammt und wahrscheinlich von
venezianischen Baumeistern errichtet wurde; durch die Jahrhunderte
diente er den wechselnden Herren als Waffenlager, Gefängnis für zum Tode
Verurteilte und unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg als
Nahrungsmittellager (vornehmlich für die Wehrmacht). In Zeiten der
griechischen Souveränität zuvor und danach war er zeitweise Stützpunkt
der Luftabwehr, universitäre Wetterstation und, bis 1983, Marineschule.
Inzwischen wird er als Museum genutzt.

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