Inseltour
Natürlich wollten wir auch was von der Insel sehen
und haben uns für eine Woche ein Auto gemietet.
Für das richtige „Inselfeeling“ kam natürlich nur ein Cabrio in Frage
und wir hatten Glück. Nach kurzer Suche wurden wir bei einem
einheimischen Autoverleih fündig, der noch einen Renault Megane Cabrio
für uns hatte. Die Konditionen waren mehr als akzeptabel und wir wurden
uns schnell einig. Jetzt konnte es endlich losgehen mit unserer
Inseltour. Erst waren wir entlang der Küste unterwegs, und anschließend
im Landesinneren. Es war eine traumhafte Woche, in der wir viel gesehen
und erlebt haben.

Unser nächster Urlaub auf Mallorca wird wieder eine Inseltour
beinhalten, denn alles haben wir noch nicht gesehen. Besonders die im
Landesinneren befindlichen Dörfer der Einheimischen haben es uns angetan
- da müssen wir noch einmal hin!

Port D'Antratx
Puerto Andratx ist ein gemütlicher Hafenort, in
dem der Boom des Massentourismus glücklicherweise nicht greifen konnte.
Port d´Andratx - 5 km von Andratx entfernt - hat einen wunderschönen
Naturhafen, der sich vom kleinen Fischerhafen zum exklusivsten
Yachthafen der Insel entwickelt hat.
Um die große Bucht reihen sich kleine Hotels und Apartmentanlagen.
Auf den umliegenden Bergen haben viele deutsche Prominente ihre Villen
oder Apartments - angeblich werden die höchsten Immobilienpreise in
diesem Teil der Insel erzielt.
Entlang der Südseite des Hafens liegt eine belebte Strasse mit Cafés,
Gaststätten und noblen Geschäften, in der sich im Sommer das
Urlaubsleben abspielt. Strände finden Sie in Port d´Andratx nicht.
Es lohnt sich durchaus, die Hauptstrasse parallel zur Hafenpromenade zu
besuchen; dort findet man eine ältere Bausubstanz und auch die
Dorfkirche.

Cap de Formentor Weit in das Meer hinein ragt die
nordöstlichste Spitze Mallorcas, das Cap de Formentor.
Die Mallorquiner nennen die Halbinsel auch Treffpunkt der Winde. Durch
seinen Bekanntheitsgrad ist es leider nicht eines der ruhigeren Ziele,
sollte aber bei einem Mallorca-Urlaub auf keinen Fall ausgelassen
werden.
Mirador del la Nao heißt der Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden
Blick über die wildzerklüftete Felsenküste ermöglicht. Mehrere
aneinander gereihte Aussichtsterrassen, die mit Treppen verbunden sind,
bieten immer wieder neue, reizvolle Ansichten dieser
Steilküstenlandschaft. In über 200m Tiefe tobt pausenlos das Meer.
Gegenüber dem Parkplatz am Mirador führt eine enge Strasse (Sackgasse)
hinauf zu einem hoch gelegenen alten Wachturm, von dem man ebenfalls
einen spektakulären Panoramaausblick hat.
Aber Vorsicht, dies ist keine Strecke für ungeübte Fahrer!
Über diesen schmalen und vor allem ungesicherten Weg sind wir den Berg
hinauf und hinunter gefahren.
Claudia hat Höhenangst und eine solche Panik bekommen, dass sie sich im
Fußraum des Autos verkrochen hat.
Links geht es viele 100 Meter runter, keine Leitplanke oder sonstige
Sicherung. Wenn ein Auto entgegenkam,
musste einer unweigerlich rückwärts fahren, denn aneinander vorbei ging
nicht - viel zu schmal!
Bei
Klick auf das Bild startet die Diashow.


Pollenca und Porto Cristo
Pollenca im Hinterland des
touristischen Port liegt vor den nördlichen Ausläufern der Serra
Tramuntana zwischen der Gebirgsroute nach Sóller und der Straße in
Richtung Palma.
Die engen Gassen der Altstadt zwischen der Pont Roma, der alleeartigen
Einfahrt aus Richtung Port de Pollença und der Plaça wirken zur
Siestazeit ähnlich verschlossen und abweisend wie in den Orten des
Landesinneren.
Aber zur Geschäftszeit findet man in Pollenca deutlich mehr Leben und in
vielen Häusern sichtbare Zeichen von Wohlstand.
Am Strand von Pollenca treffen sich die Sandkünstler mit ihren
zahlreichen Sandskulpturen, die wirklich sehr beeindruckend sind.
Porto Cristo („Christushafen“),
auch Port de Manacor oder Es Port genannt, ist ein vom Tourismus
geprägter Ort und ein altes mallorquinisches Fischerstädtchen an der
Ostküste von Mallorca.
Porto Cristo verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit engen Gassen und
zahlreichen historischen Gebäuden.
Die die Altstadt umgebenden Neubaugebiete haben zum Teil
Villencharakter. Die meisten Geschäfte und Restaurants konzentrieren
sich hingegen am Passeig de la Sirena hinter der Hafenmole.
Der Wochenmarkt von Porto Cristo findet jeden Sonntag vormittags am
Passeig de la Sirena statt.


Manacor Manacor ist die drittgrößte Stadt Mallorcas
mit derzeit ca. 38.000 Einwohnern und besitzt, von 52 selbständigen
Verwaltungsgebieten, den Status einer ”Ciudad” und ist zugleich
landwirtschaftlicher Mittelpunkt des Ostteils der Insel.
Im Stadtwappen umfasst eine Hand ein Herz, und so ist auch die Bedeutung
von Man-a-Cor "Hand am Herz".
Die Einheimischen nennen sich Manacorí bzw. Manacorina.
Die Herstellung künstlicher Perlen darf an dieser Stelle nicht fehlen,
da diese eine sehr hohe Anziehungskraft auf den Tourismus hat. Sie
werden in einem speziellen Verfahren aus Glas und pulverisierten
Fischschuppen hergestellt. In ihren besten Qualitäten sind sie von
Naturperlen am ehesten durch ihre Regelmäßigkeit und Glätte zu
unterscheiden, die bei aller Imitationskunst der feinen rauhen Struktur
der echten Perlen nicht gleichkommen kann.

Palma und S'Arenal
Palma erstreckt sich entlang der Bucht von Palma
an der Küste des Mittelmeeres im Westen der Insel.
Die Agglomeration der Stadt ist etwa 30 Kilometer lang und geht entlang
der Küste von Magaluf im Westen bis nach S’Arenal im Osten. Hier leben
mit etwa 500.000 Einwohnern mehr als die Hälfte der Einwohner Mallorcas.
Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist die gotische Kathedrale La Seu im
Süden der Altstadt unweit der Küste.
Darüber hinaus befinden sich in der Altstadt 31 weitere, größtenteils
gotische Kirchen wie beispielsweise die
Basilika Sant Francesc. Neben der Kathedrale liegt der Palast, der dem
König von Spanien als Residenz bei Besuchen auf den Balearen dient.
S'Arenal,
der
Urlaubsort mit dem der Tourismusboom auf Mallorca begann. Leider ist die
Bettenburg (ca. 50 000 Betten) völlig verbaut. Viele Hotelanlagen sind
veraltet und heruntergekommen. Ihre Fassaden liegen dicht beieinander.
Familien mit kleinen Kindern sollten diesen Urlaubsort besser meiden,
sonst muss man als Erziehungsberechtigter immer wieder den lieben
Kleinen das fragwürdige Balzgehabe der trinkseligen Landsleute erklären.
Wer allerdings im Urlaub nur "Ramba Zamba" haben und auf Wiener
Schnitzel und einem Mass Bier nicht verzichten möchte, ist hier bestens
aufgehoben.

Cala Millor
Cala
Millor wird häufig als "die bessere Bucht Mallorcas" bezeichnet.
Zur Beliebtheit der Gegend trug der lang gestreckte Sandstrand (bis zu 3
Kilometer) mit seinem fast türkisblauen glasklaren Wasser bei. Auch die
breite Strandpromenade, welche üppig mit Palmen und Grünflächen
durchsetzt ist, hat mit zur Beliebtheit dieser Region an der Ostküste
von Mallorca beigetragen. Kann man hier doch so richtig schön flanieren,
spazieren gehen, skaten oder auch Rad fahren.
In der Sommerzeit (Juni/Juli/August) kann man hier schon fast von einem
Familienbad sprechen. Gerade Familien mit Kindern suchen diese beliebte
Urlaubsgegend an der Ostküste auf. Wer hier, gerade in der Sommerzeit,
einen ruhigen Platz zum Erholen sucht, sollte sich lieber eine andere
Region auf der Insel Mallorca suchen, die dann nicht ganz so lebhaft
bevölkert ist.


Sa
Coma, Sant Jordi, Santanyi
Sa Coma hat eine sehr schöne gepflegte kleine
Badebucht mit einem flach ins Wasser abfallenden Strand.
Die modernen Hotelanlagen sind nicht gerade die kleinsten, aber
überschaubar und teilweise architektonisch nett anzuschauen.
Die
Feriensiedlung Sant Jordi bietet neben einem Sporthafen zwei größere
Sandstrände, wobei der nördliche ES
TRENC der größte "noch" Naturstrand der Insel ist. Der Ort verfügt über
größere Hotelanlagen und wirkt leider teilweise sehr verbaut, hat aber
auch am Ortsrand schöne Ecken, wo man einen ruhigen Urlaub verbringen
kann.
Nur wenige Kilometer von der Südostküste
Mallorcas entfernt liegt das ländliche Städtchen Santanyi.
Neben landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf den Anbau von
Mandelbäumen spezialisiert haben, ist der Abbau von Kalksandstein der
wichtigste Industriezweig in Santanyi.
Als heutiger Gemeindesitz der Küstenregion um Cala D´Or, Cala Figuera
und Cala Santanyi erschließt sich mit dem Tourismus eine weitere
Einnahmequelle für Santanyi.
Zwar wirkt Cala Santanyi nicht so überlaufen und verbaut wie ähnliche
Buchten von Mallorca, eng kann es gerade in der Hochsaison aber auch
hier werden.
In direkter Nachbarschaft von Cala Santanyi befindet sich die sehr
schöne Bucht Cala Llombards, die sich besonders bei Gästen aus Cala
Figuera großer Beliebtheit erfreut. Bislang ohne nennenswerte
touristische Infrastruktur sind diese Buchten noch sehr natürlich und
ziehen hauptsächlich Individualtouristen an.


Marineland in Magaluf
Etwa 10 km westlich von Palma befindet sich
das Marineland, ein Freizeitpark mit einer Vielzahl exotischer Tiere, in
dem man u.a. Pinguine bestaunen kann und der sich nicht zuletzt wegen
seiner erfolgreichen Zuchtprogramme einen hervorragenden Ruf erworben
hat.
Das Marineland bietet ein unterhaltsames Programm für die ganze Familie,
für dessen Besuch Sie ruhig einen ganzen Tag einplanen sollten.
Nur geöffnet vom 30. Januar bis 30. November
Erwachsene 18,00 €
Kinder und Jugendliche 12,00 €
Kleinkinder bis 3 Jahre Eintritt frei


Alcúdia
Auffälligste Erscheinung von
Alcúdia ist seine zinnenbesetzte,
gut erhaltene Stadtmauer, die den Ortskern beinahe vollständig
umschließt.
Durch das Tor ‘El Muelle’ tritt man ein, durch das Tor
‘San Sebastian’ wieder hinaus.
Alcúdia wird überwiegend von englischen Touristen besucht.
Zu den Essenszeiten sind die Restaurants vollkommen überfüllt
und die Geräuschkulisse ist sehr hoch.


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