In der Fremde
Um entspannt zu sein,
    muss der Mensch nicht denken,
        sondern träumen !

Ibiza

Ibiza ist geographisch nur die drittgrößte der balearischen Inseln (hinter Mallorca und Menorca). Der Inselkomplex Ibiza und Formentera mit allen kleineren Inseln um Ibiza herum (Es Vedra, Tagomago usw.) hat zudem einen eigenen Namen: Pityusen.
Ibiza ist rund 40 Kilometer breit (Ost-West) und 25 Kilometer „hoch“ (Nord-Süd). Hügellandschaften gibt es einige, jedoch keine wirklichen Gebirge. Der höchste Punkt der Insel ist etwas über 400 Meter hoch gelegen.

Im Gebiet der Salinen gibt es einige Stellen, die knapp unter dem Meeresspiegel liegen. Nur einen echten Fluss gibt es auf Ibiza, den Riu Eulària. Die Flora und Fauna auf der Insel bietet kaum Besonderheiten. Einige Pflanzen werden jedoch vom Menschen zur landwirtschaftlichen Nutzung angebaut. Dazu gehören unter anderem Dattelpalmen, Zitronen- und Feigenbäume.

Rund 40.000 Einheimische gibt es auf Ibiza. Die Ibizenkos bilden ein eigenständiges Volk mit eigenen Wurzeln. Auch heute noch ist bei den Bewohnern Ibizas äußerlich der Einfluss der Mauren nicht zu verkennen. An den touristischen Einfluss haben sich die meisten Ibizenkos längst gewöhnt. Sie gehen zwar nicht unbedingt auf die Gäste zu, sind jedoch durchaus hilfsbereit. Gar nicht gerne sehen sie es jedoch, wenn Besucher aus touristischem Eifer in ihre Privatsphäre eindringen. Typisch ibizenkisches Brauchtum findet sich eigentlich nur noch auf dem Land. Hier werden noch Traditionen (Trachten, Folklore-Tänze usw.) gepflegt. Ansonsten unterscheidet den Ibizenko in seiner Lebensweise nicht viel von anderen Südländern.

Ibiza hat das ausgewogendste Klima der Balearen. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer um die 26 °C, im Winter erreichen sie sehr milde 12 °C.