Ibiza
Ibiza ist geographisch nur die drittgrößte der
balearischen Inseln (hinter Mallorca und Menorca). Der Inselkomplex
Ibiza und Formentera mit allen kleineren Inseln um Ibiza herum (Es Vedra,
Tagomago usw.) hat zudem einen eigenen Namen: Pityusen.
Ibiza ist rund 40 Kilometer breit (Ost-West) und 25 Kilometer „hoch“
(Nord-Süd). Hügellandschaften gibt es einige, jedoch keine wirklichen
Gebirge. Der höchste Punkt der Insel ist etwas über 400 Meter hoch
gelegen.
Im Gebiet der Salinen gibt es
einige Stellen, die knapp unter dem Meeresspiegel liegen. Nur einen
echten Fluss gibt es auf Ibiza, den Riu Eulària. Die Flora und Fauna auf
der Insel bietet kaum Besonderheiten. Einige Pflanzen werden jedoch vom
Menschen zur landwirtschaftlichen Nutzung angebaut. Dazu gehören unter
anderem Dattelpalmen, Zitronen- und Feigenbäume.

Rund 40.000 Einheimische gibt es
auf Ibiza. Die Ibizenkos bilden ein eigenständiges Volk mit eigenen
Wurzeln. Auch heute noch ist bei den Bewohnern Ibizas äußerlich der
Einfluss der Mauren nicht zu verkennen. An den touristischen Einfluss
haben sich die meisten Ibizenkos längst gewöhnt. Sie gehen zwar nicht
unbedingt auf die Gäste zu, sind jedoch durchaus hilfsbereit. Gar nicht
gerne sehen sie es jedoch, wenn Besucher aus touristischem Eifer in ihre
Privatsphäre eindringen. Typisch ibizenkisches Brauchtum findet sich
eigentlich nur noch auf dem Land. Hier werden noch Traditionen
(Trachten, Folklore-Tänze usw.) gepflegt. Ansonsten
unterscheidet den Ibizenko in seiner Lebensweise nicht viel von anderen
Südländern.
Ibiza hat das ausgewogendste Klima der Balearen. Die
Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer um die 26 °C, im Winter
erreichen sie sehr milde 12 °C.


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